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 Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1

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Ranjana
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Mi 10 Sep 2014, 21:37

Charlie erwachte von den Stimmen der anderen Jungen in seinem Jahrgang. Er setzte sich im Bett auf und entdeckte am Fußende die zusammengerollte Esmeralda. Vorsichtig, um ihr nicht die Decke wegzuziehen, stand er auf und zog sich um, schnappte sich seine Tasche, in die er 'Tintenblut' und ein weiteres Buch - diesmal eines von einem Zauberer - legte und ging mit den anderen durch den Gemeinschaftsraum und hinunter in die Große Halle.
Manchmal beneidete er die Hufflepuffs und Slytherins, denn sie mussten nicht immer in den siebten Stock und dann noch einen Turm hinaufgehen, um im Gemeinschaftsraum zu sein. Vor allem, wenn man kurz vor Unterrichtsbeginn beim Frühstück bemerkte, dass man etwas vergessen hatte, war es besonders ärgerlich.
Sie setzten sich an den Ravenclawtisch und Charlie nahm sich Toast und Rührei, während er die Eule, die ihm den Tagespropheten brachte, bezahlte. Er schlug die Zeitung auf und überflog die ersten paar Seiten. Natürlich waren wieder einiger Unsinn über Dumbledore und auch unschöne Dinge über Harry Potter zu lesen, aber das kannte man ja mittlerweile zur Genüge. Charlie hoffte immer, dass es zwischen den Seiten vielleicht doch noch lesenswertes zu entdecken gab.
Während er also frühstückte und auf Proffessor Flitwick wartete, blätterte er durch die Zeitung.
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Mi 10 Sep 2014, 21:51

Schließlich trafen nach und nach die restlichen Schüler ein und zusammen mit ihnen auch Lärme. Eris knabberte an ihrem Toast, während sie las und jemand ihr eine Geschichte erzählte, woraufhin sie einfach nur mit dem Kopf nickte, obwohl sie nichts mitbekommen hatte. Sie war gerade mehr an ihrem Buch interessiert. Erst als die Eulen kamen und ihre Federn über die Schüler verteilten, sah sie wieder von ihrem Buch auf, bezahlte die Eule und begann dann in der Zeitung zu lesen.
Einiges, was darin stand, war sehr aufschlussreich, aber vieles war auch nur eine Wiederholung der letzten Tage. Doch als sie ihre Stundenpläne bekam, legte sie die ziemlich nutzlose Zeitung zur Seite, nahm dankend ihren entgegen und sah sich an, was sie heute hatte.
Es war ein ganz angenehmer Tag, beginnend mit Verwandlung, dann eine Doppelstunde Zaubertränke – darauf freute sie sich besonders, denn darin war sie einfach gut, auch wenn die Gryffindore sie meistens nervten – gefolgt von alte Runen und dann noch Kräuterkunde. Es war wirklich ein annehmbarer Stundenplan und sie war einfach nur glücklich weder Geschichte der Zauberei noch Verteidigung gegen die dunklen Künste zu haben.

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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 13:23

Kaum hatte Flitwick die Stundenpläne verteilt, verschwanden Cho und ihre Gruppe aus kichernden Mädchen, sowie Anthony und Michael. Terry, der neben Charlie saß, musterte den Plan.
"Zauberkunst, Doppelstunde Wahrsagen, eine Stunde Pflege magischer Geschöpfe und dann Doppelstunde Verteidigung gegen die Dunklen Künste.", las er vor. "Na toll. Gleich mal diese schräge Umbridge. Was hast du als Wahlpflichtfach?"
Charlie sah auf seinen Stundenplan. "Auch Wahrsagen und dann Alte Runen."
Terry nickte. "Alles klar. Dann mal los zu Flitwick."
Sie standen auf, schulterten ihre Taschen und verließen die Große Halle.
In der ersten Stunde erzählte der kleine Professor erst einmal lang und breit, welche Bedeutung die ZAGs hatten, die sie in diesem Jahr machen würden.
Beim Gedanken an diese wichtige Prüfung wurde Charlie schon jetzt ein wenig flau im Magen. Sie wiederholten in der restlichen Zeit Aufrufezauber, welche Charlie sehr lagen.
Danach ging es die Treppe zu Trelawneys Klassenzimmer hoch, wo sie mit ihrer rauchigen Stimme ein paar Sätze sagte, bevor sie alle die Einleitung vom Traumorakel lesen sollten, ehe sie sich in Zweiergruppen gegenseitig die letzten Träume deuten sollten. Charlie hörte sich einen Traum von Anthony an, versuchte ihn zu deuten und hinterher ging es andersrum.
Dann, endlich, konnten sie wieder in die Große Halle zum Mittagessen.
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 14:05

"Wir sollten gehen", meinte Blaise und gemeinsam machten sie sich auf den Weg zu dem Raum für Verwandlung. Es war einiges in den Gängen los, besonders die Erstklässler liefen panisch umher, im Versuch im Gewirr der bewegenden Treppen und verschiedenen Gängen zurecht zu finden. Sie erinnerte sich, dass es ihr früher nicht anders gegangen war, doch inzwischen fiel es ihr schon leicht den richtigen Weg zu finden.
Als sie schließlich in Verwandlung saßen, verbrachte Professor McGonagall erst einmal eine Viertelstunde damit, mit ihnen über die ZAGs zur reden. Sie erzählte sehr überzeugt davon, dass man mit einer Menge Praxis und Übung mit Sicherheit es bestehen könnte, bevor sie ihnen Verschwindezauber aufbrummte. Zu ihrer Aufmunterung, oder auch nicht, sagte sie dass diese doch deutlich schwerer waren als das meiste, was sie bisher gemacht hatten.
Das ganze stellte tatsächlich als verflixt schwer heraus und man hörte immer wieder einen verzweifelten Laut durch die Klasse, welcher von einem frustriertem Schüler kam, der keine Motivation mehr hatte. Oder nie gehabt hatte. Gelegentlich ließ Eris ihren Blick durch die Menge schweifen und blieb bei der hellen Mähen von Dracos Haaren hängen, der sich gerade wie alle anderen mit dem Zauber abmühte.
"Miss Ivrea!", schallte McGonagalls Stimme durch den Raum und schnell wandte sie sich wieder ihrem Zauber zu, wenn auch mit ne Gedanken weit entfernt, was dazu führte, dass ihr erst kurz vor Schluss der Stunden den Zauber gelang.

"Das war vielleicht schwer!" jammerte Daphne und regte sich noch den ganzen Weg zu der Stunde Zaubertränke auf. Erst als sie vor der Türe standen, verstummte sie und wartete zusammen mit Eris und Blaise in der Schlange, dass die Türe sich öffnete. Als sich schließlich Snapes Kerkertüre öffnete, strömten die Slytherin und Gryffindor hinein und ließen sich auf den Plätzen nieder. Wie immer, besetzte sie einen Platz sehr weit vorne, während Daphne wahrnahm das Potter und seine Gruppe weit hintern saßen.
"Ha, diese Idioten", flüsterte sie herablassend. "Wenn die die ZAGs in Zaubertränke schaffen, fresse ich meinen Besen." Eris kicherte und wandte sich dann nach vorne, als Snape eine scharfes "Ruhe jetzt" ausstieß. Er schloss die Türe und ging nach vorne.
Auch er sprach natürlich über die ZAGs, allerdings deutlich weniger freundlicher als McGonagall und dabei piesackte er die Gryffindor nach Strich und Faden, was die Slytherin zum kichern brachte. Immer wieder sah Eris über ihre Schulter und grinste die Gryffindor hämisch an, es machte einfach zu viel Spaß sie zu ärgern. Erst als es daran ging, den Zaubertrank "des Friedens" zu mischen, wandte sie sich wieder nach vorne und begann daran zu arbeiten.
Es war nicht leicht, das stimmte, aber als schwer hätte sie ihn nicht bezeichnet. Sie beeilte sich nicht Übermaßen, aber arbeitete zügig. Erst als Snape wieder zu sprechen begann und meinte "Ein leichter silberner Dampf sollte inzwischen von Ihrem Trank aufsteigen". Sie stellte erfreut fest, dass das bei ihr der Fall war und wandte sich wieder um, denn nun ging er zu Potter und seinen Freunden. Sie grinste schon breit, denn sie wusste genau was jetzt passieren würde.
Wieder kicherte Daphne, als Snape Harry den Kessel lehrte und sich dem Rest der Klasse zuwandte, doch Eris fand das nicht gerecht. Seine Arbeit war nicht so schrecklich gewesen, wie bei manchen anderen, aber doch jetzt würde er nichts abgeben können. Doch eigentlich war es ihr egal. Sie zuckte mit den Schultern, füllte ein Fläschchen von dem Zaubertrank ab und ging dann aus der Klasse.

"Das war gut von Snape", meinte Daphne und kicherte noch immer wie ein kleines Kind. Eris sagte nichts darauf. "Ich liebe es, wenn er auf Potter los geht. "Dieser eingebildete Junge hat es verdient", fügte Dachen noch hinzu. Sie mochte es sehr über andere zu lästern, doch Eris beteiligte sich nur selten daran. Früher hatte sie es gemacht, doch seit dem letzten Jahr kam es ihr nur mehr falsch vor. Sie wechselte lieber das Thema.
"Hast du Draco gesehen?", fragte sie und Dachen sah sie verwundert an. "Klar, er ist auch in der ersten Reihe gesessen. Wieso?"
Eris zuckte nur mit den Schultern. "Einfach so." Daphne sah sie noch ein wenig eigenartig an, eher sie die große Halle betraten und sich an ihrem Tisch setzten um zu essen. Immer wieder ließ Daphne ihren Blick über den Tisch wandern, auf der Suche nach jemand bestimmten. Sie hatte sich extra gezwungen die ganze Zaubertrankstunde nicht hinüber zu starren und sich stattdessen auf ihren Zaubertrank zu konzentrieren. Beinahe hätte sie zu viel Mondsteinpulver hinein geschüttet, wenn Daphne nicht ihre Hand geschnappt und sie davon abgehalten hätte.
"Hallo? Eris? Hörst du mir überhaupt zu? Warum bist du so verträumt?" Sie schreckte auf und sah Blaise an, welcher sich neben auf der Bank nieder ließ.
"Ich war in Gedanken", sagte Eris, woraufhin Blaise nur schnaubte. "Und was habt ihr als nächstes?"
"Alte Runen", antwortete Eris für Daphne und sich.

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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 14:31

Beim Mittagessen kramte Charlie ein kleines Notizbuch hervor und notierte die Hausaufgaben. Dieses Jahr würde sicher anstrengend werden. Die Aufrufezauber würde er zwar nicht üben müssen, da er sie schon beherrschte, aber einen Monat Traumtagebuch zu führen, war Arbeit genug. Er fragte sich, was er machen sollte, wenn er sich nicht an seine Träume erinnerte. Trelawney konnte ja nicht erwarten, dass man jeden Morgen genau wusste, was man geträumt hatte. Oder?
Kurz darauf verabschiedeten sich einige Ravenclaws zu Pflege magischer Geschöpfe oder Arithmantik. Charlie hingegen machte sich auf zum Klassenzimmer für Alte Runen.
Darauf freute er sich, es war eines seiner Lieblingsfächer. Beim Hinausgehen warf er einen Blick über die Schulter und entdeckte weiter hinten am Ravenclawtisch Luna Lovegood, die wieder im Klitterer las. Mit einem leisen Lächeln verließ er die Große Halle.
Da die Klasse noch abgeschlossen war, stellte er seine Tasche neben der Tür ab, lehnte sich an die Wand und las wieder in 'Tintenblut', während er aber etwas abgelenkt war. Traumdeutung. Wirklich interessant. Dennoch waren Träume etwas sehr Persönliches, meistens zumindest, wenn man nicht irgendwelchen Blödsinn zusammenträumte. Er fühlte sich unwohl dabei, dass jemand die Deutungen lesen würde.
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 14:53

Schließlich war es Zeit sich wieder auf den Weg zu machen, zu Alte Runen. Auch wenn sonst niemand von ihren Freunden dort sein würde, mochte Eris das Fach. Die anderen verließen sie, machten sich auf den Weg zu anderen Fächern wie Wahrsagen oder Muggelkunde (wobei niemand aus ihrem Haus dorthin ging), Sodas sie kurze Zeit darauf alleine war.
Der Tatsache bewusst, dass sie nun ein wenig Ruhe haben würde, holte sie ihr Buch wieder heraus und begann weiter darin zu lesen. Es war nicht nur ein spannender Roman, welcher auf Fiktion beruhte, sondern brachte dem Lese zugleich etwas bei. Zumindest war damit geworben worden, doch das hatte für sie keine Rolle gespielt. Sie fand es einfach nur spannend und mochte es.
Als sie schließlich vor dem Raum für Alte Runen stand, Professor Bathsheda Babbling würde wohl noch ein wenig brauchen und so beschloss sie doch lieber noch ein wenig in Zaubermanns Silbentabelle zu lesen, als sie bemerkte, dass sie nicht als einzige zu früh da war. Der Junge aus Ravenclaw, welcher mit ihr in der Kutsche gesessen war, stand auch schon vor der Türe.
"Oh." Sie packte Spellman's Syllabary wieder weg und sah ihn dann eine Weile prüfend an. "Du gehst also auch in Alte Runen?" Welch dumme Frage, natürlich tat er das, ansonsten würde er ja wohl kaum hier stehen und warten!

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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 15:06

Charlie sah auf, als er jemanden sprechen hörte. Da war wieder das Mädchen aus Slytherin. "Oh, hey. Ja." Er lächelte unsicher und wusste nicht, ob er sein Buch jetzt wegen einer Konversation wegräumen oder da lassen sollte, weil sie ohnehin keine Lust auf ein Gespräch hatte.
Er durchforstete sein Hirn nach einer Frage oder etwas ähnlichem, mit dem er das Schweigen durchbrechen könnte, doch ihm fiel beim besten Willen nichts ein. Und das als Ravenclaw. Schon peinlich. Alles, was ihm durch den Kopf ging, waren dumme Small-talk-Fragen und er bezweifelte, dass eine Slytherin auf so etwas Lust hatte.
Schließlich fragte er dann doch irgendwas: "Einen guten Tag gehabt bis jetzt?"
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 15:22

"Oh ja", antwortete sie und ihre Stimme hatte einen kühlen, aber nicht völlig unfreundlichen Unterton. Sie betrachtete das Buch von Charlie noch einmal, eher sie ihn wieder ins Gesicht sah. Auf ihrem Gesicht war keine Emotion zu sehen, als sie erzählte.
"Zuerst Verwandlung, dann Zaubertränke mit Gryffindore" nun grinste sie kurz breit "und jetzt Alte Runen." Sie hob kurz ihr Buch, Zaubermanns Silbentabelle, eher sie es wieder in Tasche verschwinden ließ. Bis zum Unterricht würde sie es jetzt wohl doch nicht brauchen, obwohl sie sich noch einmal einen Überblick hatte verschaffen wollen.
"Und deiner?" Ihr Blick war nun gelangweilt auf eines der Fenster gerichtete.

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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 15:31

Na wenigstens antwortete sie normal. Charlie verstaute sein Buch in der Tasche, bevor sie vielleicht doch noch bemerkte, dass es ein Muggelbuch war.
Oje. Er hatte die Gryffindors oft über Snape und seinen Unterricht schimpfen gehört. Zu den Ravenclaws und Hufflepuffs war er zum Glück nicht ganz so übel, aber, dass er sein Haus dermaßen bevorzugte, war allgemein bekannt. Doch Charlie sagte nichts dazu.
Auch, wenn er se unhöflich fand, dass sie aus dem Fenster sah, antwortete er wie sonst auch. Dass sie sich einigermaßen normal mit ihm unterhielt, war schon ein enormes Wunder für eine Slytherin.
"Zauberkunst und Wahrsagen. War okay. Hast du auch Wahrsagen?", fragte er, damit es nicht wieder ein komisches Schweigen gab.
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 15:39

Eris verzog das Gesicht bei der Frage nach Wahrsagen.
"Nein, ich glaube an solch einen Schwachsinn nicht. Ich habe Alte Runen, Arithmetik und Pflege magischer Geschöpfe." Mit drei Wahlfächern hatte sie alle Hände voll zu tun. Kaum einer hatte auch so viele Wahlfächer wie sie, doch es störte sie nicht. Lernen fiel ihr nicht schwer und die Hausaufgaben waren natürlich fiel, doch sie arbeitete einfach viel.
"Aber am liebsten habe ich Alte Runen. Das ist so… Simpel." Pfleg magischer Geschöpfe hatte sie unter anderen gewählt, weil Draco dort sehen konnte. Vielleicht keine kluge Entscheidung, aber sie hatte sie trotzdem gefällt.

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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 16:20

"Drei Wahlfächer? Hoffentlich wird es dir dieses Jahr nicht zu viel. Flitwick hat schon eine Rede über die ZAGs gehalten.", meinte Charlie lächelnd. Bei ihr könnte man ja beinahe vergessen, dass sie eine Slytherin war.
"Ja, Wahrsagen ist so ne Sache. Ich bin mir nicht sicher, ob ich daran glaube. Aber es gibt wirklich interessante Aspekte. Aber Alte Runen mag ich auch lieber. Geschichtlich und doch hat es etwas mystisches." Er lächelte.
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 18:13

"Ich habe es die Jahre zuvor erschafft, also werde ich es auch dieses Jahr schaffen. Aber auch Professor McGonagall hat davon gesprochen. Und Snape. Alle scheinen nur mehr daran zu denken." Sie schüttelte den Kopf und sah dabei so hochmütig aus, wie es nie eine Slytherin konnte. So wie sie darüber sprach, könnte man meinen, dass sie es besser wusste also die Lehrer oder das zumindest glaubte.
"Ich finde es faszinierend, wie dadurch Magie geübt werden kann. So alte Symbole, welche es schon seit Jahrhunderten gibt! Zuhause haben wir sogar Bücher, welche in Futhark geschrieben sind!" Sie hatte versucht eines davon zu lesen, doch es war so unglaublich schwer!

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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 18:31

Charlie runzelte über ihre überhebliche Art ein wenig die Stirn. "Na dann, viel Glück.", murmelte er unsicher.
Doch als sie von den Runen sprach, musste er ein wenig lächeln.
"Ja, es ist wirklich unglaublich. Und das Übersetzen macht auch wirklich Spaß. Vor allem wenn man die Zeichen irgendwann kennt und manche Texte schon bruchstückhaft versteht, ohne nachschlagen zu müssen."
Jetzt kamen ein paar Hufflepuffs aus ihrem Jahrgang in den Korridor. Lange konnte es nicht mehr zum Unterrichtsbeginn dauern. Einige musterten sie kurz erstaunt. Es war nicht üblich, dass sich Slytherins und Ravenclaws einfach so unterhielten.
Schließlich kamen noch ein paar Ravenclaws, die Charlie mit erhobenen Brauen einen Blick zu warfen, jedoch nichts sagten. Er reagierte nicht darauf, sondern sah noch immer Eris an.
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 18:36

Bestätigend nickte Eris, man konnte sehen, wie begeistert sie von Runen war. Vor allem hatte sie niemanden, mit dem sie darüber reden konnte. Unter ihren Freunden hatte keiner alte Runen besetzt, da sie lieber "einfache" Fächer wie Wahrsagen oder pflege magischer Geschöpfe besuchten. Muggelkunde war für sie alle natürlich das letzte Fach was sie wählen würden.
Sie wollte gerade zu einer Antwort ansetzten, als auch schon die ersten Schüler kamen. Sie beobachtete sie kurz, doch noch war kein Slytherin darunter, also wandte sie sich noch einmal kurz Charlie zu.
"Aber ich bin mir sicher, dass ich es bald schaffen werde, einem der Bücher ihr Wissne zu entlocken", meinte sie selbstsicher und lächelte kurz, eher sie sich abwandte.

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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 18:45

Lächelnd nickte Charlie und ging dann zu den Schülern aus seinem Haus, unter denen auch Michael Corner war.
Die Professorin tauchte auf und schloss die Klassentür und auf dem Weg nach drinnen raunte Michael ihm zu: "Was war denn das? Du wechselst doch nicht etwa auf die dunkle Seite?" Er grinste.
Charlie verdrehte lächelnd die Augen, während sie sich an einen Zweiertisch in der zweiten Reihe setzten. "Unsinn. Aber ich bin auch erstaunt. Sie scheint ganz nett zu sein. Für eine Slytherin.", gab er leise zurück, damit nur Michael es hören konnte.
Er bückte sich zu seiner Tasche und klaubte sein Buch für Alte Runen heraus. Die erste Stunde in diesem Fach dieses Jahr und er freute sich schon sehr darauf. Allerdings hoffte er, die Lehrerin würde ihnen nicht allzu viele Hausaufgaben geben. Und danach würde er zum ersten Mal diese Umbridge haben. Nicht unbedingt ein schöner Gedanke.
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 20:12

Als Eris sich umsah, erblickte sie Amelie, ein Mädchen aus ihrem Jahrgang, welche aber für eine Slytherin sehr still und vor allem in keiner Clique. Die Mausbrauen Haare waren genau so wenig auffällig wie die Sturmgrauen Augen, welche immer ein wenig schüchtern aussahen. Sie begrüßten sich kurz angebunden, eher Professor Babbling auftauchte und sie herein ließ.
Sie setzten sich zusammen in eine der mittleren Reihen, wo sie ungestört ein wenig tuscheln konnten, eher alle auf ihren Plätzen saßen und Professor Babbling nach vorne trat.
„Willkommen zurück in alte Runen! Es freut mich, euch alle wieder zu sehen und mich gemeinsam mit euch weiterhin auf die geheimen Spuren der Runen zu machen. Doch zuvor müssen wir noch ein sehr unleidiges Thema ansprechen, welches ihr heute sicherlich nicht erst einmal gehört habt: Die ZAGs.“
Sie erzählte kurz was sie zu tun bekommen würden, eher sie mit dem Unterricht begann. Sie zauberte eine alte Steintafel, voller Runen, herbei und stellte sie auf den Lehrertisch. „Wir werden damit beginnen, dass wir die einzelnen Runen noch einmal wiederholen!“


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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Do 11 Sep 2014, 22:45

Da Charlie das Fach mochte und es ihm auch lag, meldete er sich oft, gab weiterführende Beiträge und sammelte so ein paar Punkte für sein Haus. Schließlich sollten sie einen Text verfassen, zusammenhängend aus den Runen, die sie im Laufe der letzten Jahre kennengelernt hatten, damit die Professorin kontrollieren konnte, wie viel den Schülern im Gedächtnis geblieben war und wo es noch haperte.
Schließlich bekamen sie eine lange Liste mit bekannten und neuen Runen, die sie bis zur nächsten Stunde übersetzen sollten.
Die Klingel leutete und beim Hinausgehen warf Charlie dem Slytherinmädchen einen flüchtigen Blick zu, ehe er sich auf den Weg zu Verteidigung gegen die Dunklen Künste machte.
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Fr 12 Sep 2014, 12:54

Alte Runen war wie immer Unterhaltsam gewesen, auch wenn sie sich über die weigern Hausaufgaben nicht freute. Sie würde sich heute Abend in die Bibliothek setzten und sie dann gleich machen, entschied sie. Zusammen mit Verwandlung und Zaubertränke. Und in Kräuterkunde würde es sicher auch Hausaufgaben geben.
Noch kurz ließ Eris ihren Blick über die Klasse schweifen, eher sie ihre Tasche packte und sich beeilte, zu Kräuterkunde zu gelangen. Sie war in Gedanken, welche sich nur Teilweise um die Runen drehten, aber auch bei dem Ravelclaw, bei Draco und bei der neuen Lehrerin.
Warum musste nur immer alles so kompliziert sein und sich nicht einfach auflösen? Das galt nicht nur für Draco oder die neue Lehrerin, sondern auch für den Ravenclaw. Sie hatte ihn ganz nett gefunden und scheinbar hatten sie sogar gemeinsame Interessen. Doch es würde ihr nicht möglich sein, ihn wieder zu sehen, außer in Alte Runen. Was ansonsten ihre Freunde sagen würde, daran wollte sie garnicht denken.
Kräuterkunde war zum Glück ja ein alt bekanntes Fach, in welchem man nicht allzu sehr sich konzentrieren musste. Zumindest dachte sie das, bis sie von einer Pflanze angespuckt wurde.

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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Fr 12 Sep 2014, 14:15

Gespannt auf den Unterricht der rosanen Frau, wartete er zehn Minuten vor Unterrichtsbeginn bereits vor dem Zimmer und setzte sich dann an der Fensterseite in die zweite Reihe. Die übrigen Ravenclaws und Gryffindors kamen nacheinander herein und setzten sich. Kaum machte Umbridge den Mund auf, um sie zu begrüßen, fiel Charlie wieder auf, wie unangenehm ihre Stimme war.
Auf die gemurmelte Erwiederung der Klasse lächelte sie und verlangte einen 'Guten-Morgen-Professor-Umbridge'-Chor, welchen sie auch bekam.
Nach einer kurzen Erklärung über den diesjährigen Kurs in Verteidigung gegen die Dunklen Künste, schrieb sie die Kursziele an die Tafel und forderte die Klasse dann auf, das erste Kapitel in dem Buch, das sie alle hatten kaufen müssen, zu lesen.
Charlie schlug das Buch auf und las die ersten beiden Seiten, ehe seine immer mühsamer aufrecht gehaltene Konzentration endgültig nachließ, denn der Text war unglaublich langweilig und eintönig.
Er sah sich um, um nachzusehen, ob es den anderen auch so ging und da fiel ihm auf, dass ziemlich viele der Schüler zu Hermine Granger schauten, welche mit erhobener Hand vor ihrem geschlossenen Buch saß und Professor Umbridge anstarrte. Schließlich wurde sie dann doch drangenommen und nachdem sie auf die Kursziele und das Fehlen der praktischen Anwendung defensiver Zauber hingewiesen hatte, was Umbridge bestätigte, starteten die Gryffindors eine wilde Diskussion, während derer Umbridge sie immer wieder darauf hinwies, dass Schüler sich zu melden hatten, ehe sie sich mit nervigem Lächeln von denen, die versucht hatten, etwas zu sagen, abwandte. Die Professorin beschwerte sich ziemlich gehässig über Professor Lupin, nur weil er ein Werwolf war, was Charlie wirklich störte, denn er war der beste Lehrer gewesen, den sie je in diesem Fach gehabt hatten, wie auch Dean verkündete.
Mit dem Todesser vom letzten Jahr allerdings war er absolut nicht klar gekommen und darin stimmte er Umbridge zu, dass er an den Schülern rechtswidrig Unverzeihliche Flüche eingesetzt hatte.
Harry Potters Verhalten Umbridge gegenüber fand Charlie ebenfalls nicht in Ordnung, auch, wenn er die Professorin nicht leiden konnte. Der Gryffindor sprach laut und gereizt und schließlich sprach er Voldemorts Namen aus, woraufhin etliche Schüler zusammenzuckten, ein Mädchen aufschrie und Neville vom Stuhl fiel. Auch Charlie starrte Harry an, doch der Name hatte auf ihn nicht die selbe Wirkung, denn er war hauptsächlich von einer Muggel aufgezogen worden und hatte nicht gelernt, den Namen zu fürchten. Dennoch sprach er ihn nicht aus, seit er in der Schule die Geschichten gehört hatte.
Umbridge allerdings reagierte ruhig und beteuerte, dass Voldemort nicht zurück gekehrt sei. Charlie fand das alles ziemlich interessant. Die Frau war ja offensichtlich vom Zaubereiministerium geschickt worden und auch der Tagesprophet behauptete das, was sie sagte. Harry dagegen hatte am Ende des letzten Jahres völlig aufgelöst das Labyrinth des Trimagischen Tuniers verlassen, den toten Cedric an sich gepresst. Daraufhin hatte Dumbledore der ganzen Schule erzählt, Voldemort habe Cedric ermordet.
Natürlich hoffte Charlie, dass das nicht stimmte, aber wie sonst hatte Cedric umkommen sollen? Vielleicht durch eine Gefahr des Tuniers, die er für zu besiegen gehalten hatte, weshalb er keine Funken aus seinem Zauberstab hatte sprühen lassen, um gerettet zu werden? Wie grausam waren die Geschöpfe im Labyrinth gewesen? Und war Cedric so darauf aus gewesen, zu gewinnen, dass er ein Ausscheiden nicht in Betracht gezogen hatte? Oder hatte er seinen Zauberstab verloren?
Oder stimmte wirklich, was Harry und Dumbledore behaupteten? Charlie erschien das alles möglich und er sah keinen Grund, wieso Harry und der Schulleiter lügen sollten.
Umbridge hingegen verkündete nun, das Cedric bei einem Unfall umgekommen sei, woraufhin der schwarzhaarige Gryffindor endgültig die Beherrschung verlor und ihr ins Gesicht schrie, dass Voldemort Cedric ermordet habe.
Dann war es totenstill im Klassenraum. Charlie starrte entgeistert abwechselnd den Schüler und die Lehrerin an, welche jetzt ein rosanes Pergament beschrieb, es versiegelte und Harry damit zu seiner Hauslehrerin schickte.
Die wenigen Minuten, die nach seinem stummen Verschwinden an Unterricht blieben, sollte die geschockte Klasse weiter lesen, doch niemand konnte sich auf den Text konzentrieren, nicht nach dem, was eben passiert war.
Dann endlich läutete die Glocke und größtenteils schweigend verließen sie das Klassenzimmer.

Erst, als sie etwa einen Stock tiefer waren, begannen alle, aufgeregt zu tuscheln. Charlie ging mit nachdenklich zusammengezogenen Brauen in die Große Halle, wo das Abendessen wartete. Am Ravenclawtisch verbreitete sich das, was in der Stunde passiert war, wie ein Lauffeuer. "Nicht zu fassen oder?", rief Padma.
"Wir dürfen bis zu den Prüfungen nicht zaubern?", fragte Cho schockiert, auch, wenn sie es natürlich schon wusste.
"Potter ist ja total durchgedreht!", rief jemand anderer.
Charlie starrte grübelnd seine Bratkartoffeln an, als könnten sie ihm endlich die Wahrheit sagen.
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Fr 12 Sep 2014, 14:32

Die Gerüchte erreichten innerhalb kürzester Zeit auch den Tisch der Slytherin, doch Eris horchte nicht darauf. Sie hielt wenig von Gerüchten, hielt sich mehr an Fakten und wenn es diese nicht gab, dann müsste sie warten, bis es sie gab. Schweigend, während alle andere über den Unterricht mit Umbridge sprachen, aß sie und sagte kurz darauf ihren Klassenkameraden, dass sie noch einen Sprung in die Bibliothek gehen würde, um über Mondstein zu recherchieren. Anfangs wollte Dachen noch mit kommen, doch als sie von Blaise hörte, dass sie nachher auf das Gelände gehen würden, schloss sie sich lieber ihnen an.
Alleine lief die Schwarzhaarige durch die Gänge, bis sie schließlich bei der Bibliothek ankam. Sie war froh, dass sie alleine war, denn sie hatte keine Lust über Potter und Umbride zu reden, bis ihr die Ohren abfiel. Doch das würden sie machen, sie würden über den Gryffindore lästern, bis ihnen nichts mehr einfallen würde. Und das könnte eine Weile dauern. Lieber würde sie die Zeit mit Hausaufgaben machen nutzen.
Schließlich trat sie in die Bibliothek ein und das wohlige Gefühl von Zuhause erfasste sie zum ersten Mal, seitdem sie wieder in Hogwarts war. Sie blieb kurz stehen, betrachtete lächelnd die Regale, eher sie eintrat. Eilig suchte sie nach Büchern mit Informationen über Mondstein, holte ein Stück Pergament, Feder und Tinte hervor, um sich Notizen aus dem Buch zu machen, um diese daraufhin zu einem Text umzuformen.

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Ranjana
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Fr 12 Sep 2014, 14:47

Während er aß, bekam er mit, wie geteilt die Meinung der Ravenclaws war. Manche verkündeten offen, dass sie Harry und Dumbledore nicht glaubten, andere meinten zögernd, dass Dumbledore doch ein guter Schulleiter war und sicher keine Lügen erzählen würde.
Viele aber schienen unsicher zu sein wie Charlie selbst.
Als er fertig war, machte er sich auf den Weg zur Bibliothek. Er hatte im Ravenclawgemeinschaftsraum wieder einen Zettel ans Schwarze Brett gehängt, der verkündete, dass Charlie wie in den vergangenen zwei Schuljahren einen Bibliotheksclub besuchen wollte. Die beiden letzten Jahre war er als Vorsitzender gewählt worden, weil er von allen Mitgliedern am meisten Zeit in der Bibliothek verbrachte und immer wusste, wo welche Bücher standen, wenn jemand fragte.
Heute sollten sich Interessenten melden, aber er würde das ganze Jahr über neue Mitglieder aufnehmen, wenn sie wollten. Allerdings war ihm eine kleine Gruppe lieber. Anderenfalls gab es häufig Gespräche, die dann lauter und störend werden konnten.
Jetzt allerdings würde er während dem Warten auf ein eventuelles Erscheinen anderer Schüler erst mal Hausaufgaben machen. Je früher er damit anfing, desto geringer war die Gefahr, dass ihm die Hausaufgaben irgendwann über den Kopf wuchsen.
Also ging er mit einem leisen Lächeln durch die Bibliothek, genoss die Anwesenheit so vieler spannender Bücher und schritt leise die Regalreihen entlang. Er nahm sich ein Buch über Runen, das ihm zusätzlich zum Schulbuch bei der Übersetzung der Hausaufgabe und weiteren Studien helfen sollte, ehe er zu den vereinzelten Tischen schlenderte.
Er blieb erstaunt stehen, als er dort das Slytherinmädchen sitzen sah, überlegte, was er tun sollte und ging dann mit schüchternem Lächeln zu ihr hinüber, setzte sich aber nicht.
"Scheint, wir laufen uns recht häufig über den Weg.", meinte er.
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Fr 12 Sep 2014, 15:05

Die Slytherin war so sehr in die Welt des Mondsteines und seiner heilenden Wirkungen versunken, dass sie garnicht merkte, wie sich der Ravenclaw näherte. Sie las gerade konzentriert eine Seite durch, welche die ganzen bekannten Wirkungen des Mondsteines angab. Erst als sie am Ende war und sich schnell einige Notizen gemacht hatte, sah sie auf und erblickte wieder den Ravenclaw. Er hatte Recht, sie liefen sich überraschend oft über den Weg und sie wunderte sich, dass sie sich bisher noch nicht erinnert sind. Oder zumindest nicht so, dass sie sich erinnerte. Vermutlich hatten sie sich schon gesehen, aber sicher nicht geredet.
"Das mag wohl stimmen", sagte sie und wandte sich wieder dem Buch zu. Sie blätterte um und begann die nächste Seite zu lesen.

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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Fr 12 Sep 2014, 21:18

Charlie biss sich abwartend auf die Unterlippe, doch sie hatte offenbar keine Lust mehr, zu reden, also setzte er sich gegenüber aber ein paar Plätze weiter, um sie nicht zu stören.
Er legte das Pergament für die Hausaufgabe vor sich auf den Tisch und das Schul- und das Bibliotheksbuch oberhalb davon. Dann packte er Tintenfass und eine hübsche blaue Feder aus und machte sich an die Übersetzung für Alte Runen.
Es war schwierig. Über die Ferien waren wieder viele Runen in seinem Kopf verschwommen und sie nachzuschlagen, dauerte seine Zeit. Erst recht, weil es oft auch auf den Kontext ankam, wie sie zu übersetzen war.
Schließlich kamen zwei Ravenclaws herein, ein Mädchen aus der dritten Klasse und ein Junge aus der Fünften.
Das Mädchen kam zielstrebig auf Charlie zu und fragte dann: "Hast du den Aushang für den Bibliotheksclub aufgehängt?"
Charlie sah auf, den Kopf noch voller Runen, nickte aber und lächelte.
"Sehr gut, dann bin ich ja hier richtig. Ich bin Jennifer Martin. Wann ist das erste Treffen?"
"Das kommt darauf an, wer noch alles in den Club möchte. Möglicherweise müssen wir auf Quidditchtraining Rücksicht nehmen, aber normalerweise Dienstags nach dem Abendessen.", meinte Charlie lächelnd, eine Hand auf dem aufgeschlagenen Buch, damit die kräftigen Seiten nicht von selbst umblätterten, weil sie eine andere Lage gewohnt waren.
Der Junge aus der vierten war letztes Jahr schon dabei gewesen und grinste Charlie an. "Ich mach auch wieder mit."
"Sehr schön, ich freu mich schon.", meinte Charlie ehrlich und notierte ihre beiden Namen in seinem Notizbuch, ehe sie wieder verschwanden und er sich erneut den Runen zuwandte.
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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Fr 12 Sep 2014, 21:47

"Du hast da einen Fehler", sagte mit einem Mal Eris und deutete auf sein Pergament mit den Übersetzungen, sah dabei nicht einmal von ihrem eigenen Geschriebenen auf. Sie blätterte noch einmal eine Seite des Buches um.
Sie hatte dem Gespräch gelauscht und dachte sich ihren Teil dazu. Dass es interessant war, aber sie konnte nicht dazu stoßen, denn das würde sich nicht gut tun in ihrem Haus. Zudem würde keiner sie dabei haben wollen, sie sah natürlich die Blicke der anderen. Hatte sie schon immer gesehen, seit der ersten Klasse. Man konnte nicht anders sein, als so wie alle um einem herum es es erwarteten und beinahe schon verlangten.
"In diesem Zusammenhang würde man es als Mann übersetzten, nicht als Mensch." Ihre Stimme klang tonlos, so als würde sie gerade über irgendetwas bedeutungsloses reden. Sie schrieb noch ein, zwei Sätze, eher sie aufsah und das Buch in ihren Händen zuschlug.
"Ein Bibliotheksclub also, ja?", fragte sie dann und rollte ihr Pergament zusammen, der Aufsatz war fertig und das in sehr schneller Zeit. Sie hatte sich auch die meiste Zeit konzentrieren können, dann ging es immer schnell. Zudem würde Snape nicht so streng sein, er mochte das ganze Haus und er mochte besonders sie. Zumindest wenn es darum ging, was sie ablieferte.

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BeitragThema: Re: Harry Potter und der Orden des Phönix – Teil 1   Fr 12 Sep 2014, 21:57

"Oh." Verwundert sah Charlie auf sein Pergament. "Ja, du hast recht, ich war wohl in Gedanken ... danke."
Er besserte es vorsichtig aus, indem er mit einem relativ stumpfen Messer die oberste Schicht des Pergaments abkratzte und dann das richtige Zeichen hinschrieb.
Er sah auf un lächelte leicht. "Ja, ein Bibliotheksclub." Weiter sagte er nichts, sie war schließlich auch immer wortkarg. Wenn sie etwas wissen wollte, sollte sie doch fragen.
Also beugte er sich wieder über seine Hausarbeit, viel war nicht mehr zu machen.
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